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Senckenberg

Süßwasser

  • Mar 22 / 2015
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Süßwasser

Süßwasser – Saurier im Paradies

Seen und Flüsse sind für Tierforscher der perfekte Ort, um viele Tierarten gleichzeitig zu beobachten. Wer hätte gedacht, dass es dies bei den Sauriern auch schon so war?

0_1_4_Raubsaurier02Die mit Süßwasser bedeckten Flächen der Erde sind im Vergleich zum Luftraum und den Weiten des Landes und des Meeres sehr klein. Allerdings sind die Lebensräume darin ungeheuer vielfältig. Sie bieten zahllosen Lebewesen sowohl Nahrung als auch Schutz. Für heute lebende und ausgestorbene „Saurier“ sind sie häufig entscheidend für ihr Überleben.

Besonders in trockenen Regionen sind Wasserlöcher und Flüsse der wichtigste Treffpunkt für alle Tiere. Hier stillen sie ihren Durst, können baden und finden an den Ufern als auch im Wasser reichlich Nahrung. Wasserstellen sind in Wüsten oder Savannen oft die einzigen Orte im weiten Umkreis, an denen es Bäume und Kräuter gibt. Im Wasser tummeln sich Fische und Wirbellose als Nahrung. Auch Fleischfresser finden hier leichter Beute, weil die meisten Tiere regelmäßig zum Trinken herkommen.

Das Süßwasser war vermutlich das Sprungbrett für den Landgang der ersten Vierfüßer. Diese noch fischähnlichen Tiere wie Ichthyostega fanden in den Flüssen und Seen reichlich Beute. Bei den oft trüben Sichtverhältnissen und im Unterwassergestrüpp war es von Vorteil, beinähnliche Flossen zu besitzen. Damit konnten sich die Tiere am Gestrüpp festhalten oder sich darin langsam hindurch bewegen.

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