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Senckenberg

Luft

  • Mar 04 / 2015
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Luft

GLEITEN, FLATTERN, FLIEGEN – DIE HERRSCHER DER LÜFTE

“Saurier” machten evolutionär einen großen Sprung mit der Entwicklung von Flughäuten und Federn. Wie entwickelten sie sich aber von den ersten Flugversuchen zu wahren Flugakrobaten?

DSC_9273Die Freiheit ist über den Wolken tatsächlich scheinbar grenzenlos. So können Tiere sich leichter vor Räubern in Sicherheit bringen, in dem sie sich in die Luft erheben oder von Asten oder Felsvorsprüngen springen. Jungtiere lassen sich in solch luftigen Höhen gefahrloser aufziehen, weil viele Raubtiere dort nicht hinaufgelangen können.

Die Fähigkeit zu fliegen bedeutet auch, dass sich größere Entfernungen zurücklegen lassen, ohne mühselig über Stock und Stein laufen zu müssen. So spart es sich jede Menge Energie. Außerdem eröffnen sich ganz neue Möglich­ keiten der Ernährung. Das Finden von Früchten, Samen und Blättern ist in den höchsten Baum­ spitzen kein Problem. Da aus der Höhe viel größere Gebiete zu überblicken sind, als vom Boden aus, lässt sich Nahrung von hier aus auch wesentlich leichter erspähen.

Besitzt ein Tier die Fähigkeit, über längere Strecken in der Luft zu bleiben, kann es auf diese Weise viel größere Landstriche besiedeln. Für wandernde Tiere sind natürliche Barrieren, wie Gebirge,Wüsten oder Meere, kaum noch ein Hindernis. Deshalb sind flugfähige Tiere oft die einzigen größeren Bewohner einsamer Inseln. Außerdem können sie durch Wander­ungen möglichen schlechten Umweltbeding­ungen leichter ausweichen.

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